!!!!!!

08. Mai 2018

Unitechnik-Leitrechner steigert Leistungsfähigkeit von Betonfertigteilwerken: Mit UniCAM.10 bleibt die Produktion im Takt

Unitechnik

Eine zentrale Voraussetzung für die effiziente Produktion in automatisierten Betonfertigteilwerken ist ein gleichmäßiger Fluss der Paletten durch die Anlage. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Taktzeithomogenisierung. Dazu ist eine ähnliche Bearbeitungszeit der Paletten an den einzelnen Stationen erforderlich. Benötigt ein Ladungsträger länger als die Nachfolgenden, entsteht ein Stau mit ungewünschten Verzögerungen. Der neue Unitechnik-Leitrechner UniCAM.10 trägt maßgeblich zu einer Homogenisierung der Taktzeit bei. Mithilfe des Belegungsalgorithmus optimiert die Software die Anordnung der Elemente auf den Produktionspaletten. Auf diese Weise lässt sich die Bearbeitungszeit auf den einzelnen Stationen angleichen. Durch die Anzeige der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit wird die Taktzeit auch für die Mitarbeiter ersichtlich. Im Ergebnis steigert UniCAM.10 so die Leistungsfähigkeit von Betonfertigteilwerken deutlich.

Zwei Faktoren wirken sich auf die Produktivität eines Betonfertigteilwerks mit Palettenumlaufanlage aus: Das erste Kriterium ist die Palettenbelegung, also die Anordnung der zu produzierenden Betonfertigteile auf den Produktionspaletten. Ziel ist eine bestmögliche Flächenausnutzung. Denn je mehr Quadratmeter auf einer Palette untergebracht werden, desto höher ist die theoretische Produktionskapazität des Werkes. Zur Optimierung der Palettenbelegung verfügt UniCAM.10 über einen speziellen Algorithmus. Dieser ermöglicht beispielsweise die verschachtelte Anordnung von Elementen, sodass möglichst wenig Platz ungenutzt bleibt. Gleichzeitig stellt die Software sicher, dass Mindestabstände zwischen den Elementen eingehalten und Einbauteile sowie Produktarten berücksichtigt werden.

Das zweite Kriterium für die Produktivität einer Anlage sind kurze und homogene Taktzeiten, also der gleichmäßig zügige Fluss der Paletten durch die Umlaufanlage. Dieser setzt voraus, dass jede Palette annährend die gleiche Zeit auf einer Station verweilt. Die Bearbeitungsdauer einer Palette wird beispielsweise durch die Anzahl und Art der Einbauteile bestimmt und lässt sich durch die Belegung regulieren. Durch geschicktes Mischen mehrerer Aufträge gleicht der Belegungsalgorithmus von UniCAM.10 die Bearbeitungszeiten der Paletten weitgehend an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Taktzeithomogenisierung.

Ampeln vermeiden Staus
Für einen reibungslosen Produktionsablauf müssen bei der sequenziellen Fertigung auch die aufeinanderfolgenden Stationen vergleichbare Bearbeitungszeiten aufweisen. Weichen diese voneinander ab, sind Wartezeiten vor den langsameren Stationen die Folge. Vorgelagerte Arbeitsplätze können dabei durch wartende Paletten blockiert werden. Die Arbeitsdauer an den Stationen resultiert aus der Anzahl und Komplexität der Elemente, die über die Palettenbelegung festgelegt wird. Außerdem wird sie durch die erforderlichen Arbeitsschritte beeinflusst, die sich aus dem funktionalen Layout der Anlage ergeben. Die Mitarbeiter an den Arbeitsstationen sehen die verbleibende Bearbeitungszeit für die aktuelle Palette auf großen Displays. Eine Ampelfunktion zeigt außerdem an, wenn die Bearbeitung sehr aufwändig und daher mit dem bestehenden Personal kaum zu schaffen ist. Es wird empfohlen, in diesem Fall mit einem Springer aufzustocken, um die Taktzeit einzuhalten. Bei Anlagen mit sehr unterschiedlichen Produkten ist außerdem ein Anlagenlayout mit parallelen Fertigungslinien sinnvoll. Dadurch können Paletten mit einer kürzeren Bearbeitungsdauer andere Ladungsträger überholen. Die Koordination dieser komplexen Materialflüsse erfolgt ebenfalls durch den Leitrechner. In diesem Fall sorgen Arbeitspläne für eine gleichmäßige Taktung innerhalb der Fertigungslinie.


Selbstlernendes System
Bei der Berechnung der Bearbeitungszeiten an den einzelnen Stationen arbeitet der Palettenbelegungsalgorithmus zunächst mit Prognosen. Im Anschluss erhält er eine Rückmeldung über die tatsächlich benötigten Zeiten. Auf der Basis dieser Information verbessert der Leitrechner seine Prognosen sukzessive und erzielt somit immer bessere Ergebnisse bei der Palettenbelegung und Taktzeithomogenisierung.

Download

Texte

Pressekontakt

Theresa Haas

Theresa Haas

additiv pr

Tel.: +49 2602 95099-23

E-Mail: th@additiv-pr.de

Unternehmenskontakt

Wolfgang Cieplik

Unitechnik

Tel.: +49 2261 987-208

E-Mail: wolfgang.cieplik(at)unitechnik.com

zum Pressefach des Kunden