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11. Januar 2018

Schlanke Fertigung und verbesserte Ergonomie: Eisele modernisiert Montagebereich mit Profilrohrsystem D30 von item

item Industrietechnik

Effektives Materialhandling sowie ein hohes Maß an Flexibilität und Ergonomie – das sind nur einige Anforderungen, die das Montagesystem für landwirtschaftlich und industriell genutzte Rührwerke und Pumpen bei der Franz Eisele und Söhne GmbH & Co. KG erfüllen muss. Da der Zusammenbau der Bauteile unter den bestehenden Strukturen nicht mehr effizient genug war, entschied sich Eisele für eine grundlegende Überarbeitung des Montagebereichs. Leitbild war das Prinzip der Lean Production mit einem zeitlich optimierten und sparsamen Einsatz der Produktionsmittel. Daher setzt Eisele auf das stabile Profilrohrsystem D30 der item Industrietechnik GmbH. Neben der sicheren Handhabung und Bewegung von massiven Bauteilen gewährleistet der item Lean Production Systembaukasten eine übersichtliche Anordnung und einen schnellen Zugriff auf Werkzeuge und Material. Zudem lassen sich die bei Eisele benötigten Einzelarbeitsplätze sowie Montagelinien dank des Profilrohrsystems D30 mit wenigen Handgriffen und geringem Aufwand entsprechend an die jeweiligen Bedürfnisse verschiedenster Arbeitsplatzanforderungen installieren und höchst flexibel anpassen.

Die Franz Eisele u. Söhne GmbH & Co. KG zählt als Hersteller von Rührwerken, Pumpen und Zubehör für die Landwirtschaft, den Biogassektor, die Industrie und das Baugewerbe zu den Marktführern in Deutschland. Sämtliche Produktionsschritte bis zum fertigen Gerät finden am Standort in Sigmaringen statt: vom CNC-Fräsen über die eigene Motorenherstellung und Montage, Lackierung und Schweißen bis hin zum manuellen Wickeln der Elektromotoren oder mit modernen Wickelmaschinen. Oberstes Ziel ist eine stets hohe Fertigungstiefe sowie eine kontinuierliche Qualitätssicherung. Da die Pumpen und Rührwerke zum Teil jahrelang in einem aggressiven Medium zum Einsatz kommen, müssen sie zuverlässig und beständig sein. Um die vorhandenen Produktionsfaktoren optimal einsetzen zu können, braucht ein Familienunternehmen wie Eisele zudem schlanke Prozesse bei der Herstellung von Gütern.

Komplette Neugestaltung des Montagebereichs

Die steigende Nachfrage nach individuellen Produktlösungen lässt die Einzelfertigung auch bei Eisele immer stärker in den Fokus rücken. Damit das Unternehmen künftig flexibel auf sich ändernde Marktbedürfnisse reagieren kann, war eine grundlegende Überarbeitung des Montagebereichs erforderlich. Das bisherige System mit langen Holzwerkbänken, aus deren Schubladen die Werker das benötigte Werkzeug umständlich zusammensuchen mussten, war nicht mehr zeitgemäß und somit nicht zukunftsfähig. „Mit unserem bisherigen im Laufe der Zeit strukturell bedingt gewachsenen System entstanden lange Suchzeiten, wodurch sich der reine Montageprozess deutlich verteuerte. Das war aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks sowie aus rein wirtschaftlicher Sicht nicht mehr rentabel“, sagt Dominik Eisele, Prokurist. Auch beim Thema Ergonomie sah Eisele Optimierungsbedarf: Die Mitarbeiter im Montagebereich mussten die bis zu 30 kg schweren Materialien aus den angelieferten Kisten heben. Diese Tätigkeit stellte auf Dauer eine nicht zu unterschätzende körperliche Belastung dar. Das neue System musste klar definierten Ansprüchen genügen: Es sollte unter Berücksichtigung des Prinzips der Lean Production ein hohes Maß an Flexibilität, Transparenz und Ergonomie bieten sowie das Materialhandling vereinfachen und verschlanken. Zudem mussten die eingesetzten Profilrohre in der Lage sein, einer hohen Traglast standzuhalten und eine sichere Handhabung schwerer Bauteile zu gewährleisten – denn die fertig montierten Pumpen und Rührwerke können bis zu 320 kg auf die Waage bringen. Die perfekte Lösung für die Umsetzung dieser Vorgaben fand Eisele in dem Profilrohrsystem D30 von item. „Für Eisele bietet item das passende Baukastensystem. Qualität, Stabilität und Erweiterbarkeit des Produkts haben uns überzeugt“, so Dominik Eisele. Die Baureihe D30 ermöglicht trotz ihrer Belastbarkeit eine einfache Handhabung: In kürzester Zeit entstehen stabile Betriebsmittel, die von einer Person allein zusammengebaut und danach variabel angepasst werden können. Durch die Kompatibilität des Profilrohrsystems D30 mit dem item MB Systembaukasten ergeben sich bei der Konstruktion darüber hinaus weitere Kombinationsmöglichkeiten. Ein weiteres Plus ist die Verwendung von Aluminium, wodurch die profilierten Rohre der Baureihe D30 deutlich leichter sind als Stahlkonstruktionen und deshalb in verschiedenen Positionen und Winkelstellungen einsetzbar sind.

Verbesserter Materialfluss und reduzierte Durchlaufzeiten

Eisele nutzt das Profilrohrsystem D30 zur Konfiguration lean-optimierter Betriebsmittel. Dazu gehören Regale, aus denen auch schwere Bauteile komfortabel in Kombination mit Rollbahnen entnommen werden können. Diese sowie auch die Material- und Werkzeugwagen für eine übersichtliche Lagerung und einen schnellen Zugriff bestehen aus den Komponenten von item. Durch den zusätzlichen Einsatz des Profils 8 von item vergrößert Eisele die Stabilität der konstruierten Betriebsmittel mit höherer Anforderung hinsichtlich Lastengrenze. Das System gibt dem Mitarbeiter im Montagebereich die Freiheit, seinen Arbeitsplatz individuell anzupassen und umzubauen. Somit profitiert das Personal von einer ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung, in die es aktiv eingebunden ist. Darüber hinaus hat Eisele mithilfe des Lean Production Systembaukastens eine in fünf Stationen aufgeteilte u-förmige Montagelinie etabliert. Die Produktivität steigt dadurch deutlich. „Durch die Neuerungen verbesserte sich der Materialfluss und die Durchlaufzeiten in den verschiedenen Montageprozessen sanken. Ebenso sind wir flexibler geworden, ohne, dass wir Abstriche bei der Qualität hinnehmen mussten“, sagt Dominik Eisele. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine der Nachfrage angepasste personelle Besetzung der Montagelinie möglich ist. So kann auf die Auftragslage flexibel reagiert werden – ein wichtiger Aspekt bei Eisele, da das Unternehmen so auf mögliche externe Einflüsse wie beispielsweise politische oder ökonomische, entsprechend reagieren kann. Auch der Zusammenbau von unterschiedlichen Produktvarianten im laufenden Prozess ist jetzt problemlos möglich.  

Eisele setzt auch künftig auf das Produktportfolio von item. „Mit den Produkten von item haben wir im Unternehmen einen Standard implementiert, den wir auch in den kommenden Jahren beibehalten wollen“, betont Dominik Eisele.

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