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31. Oktober 2018

Mehr als 500.000 Euro in die Digitalisierung investiert: Industrie 4.0 im Unitechnik-Schaltanlagenbau

Unitechnik

Unitechnik investiert mehr als 500.000 Euro in die umfassende Modernisierung seines Schaltanlagenbaus. Automatisierte, ergonomische und optimal getaktete Prozessabläufe sollen die Fertigungszeiten um bis zu 30 Prozent senken. Der Experte für Industrie-Automatisierung setzt dabei sein Industrie-4.0-Know-how auch für die eigenen Fertigungsprozesse ein. Ziel der Digitalisierung ist es, mit dem bestehenden Personal noch mehr Projekte abzuwickeln und damit die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Kunden profitieren von der Modernisierung in Form von kürzeren Lieferzeiten bei gleichbleibend hoher Qualität.

Um den permanent steigenden Bedarf an individuell zugeschnittenen Schaltschränken auch in Zukunft zu decken, verbessert Unitechnik kontinuierlich seine Prozesse. Wesentlichen Handlungsbedarf sieht das Unternehmen in der Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel der Investitionsmaßnahmen ist es daher, einen durchgängigen Informations- und Datenfluss im Schaltschrankbau zu erreichen und die mechanische Bearbeitung weitestgehend zu automatisieren. „Wir erreichen so eine kostengünstigere Produktion bei gleichzeitig höherer Effizienz und kürzeren Durchlaufzeiten“, so Dirk Schütz, Leiter Schaltanlagenbau bei der Unitechnik Systems GmbH.

Digitaler Zwilling des Schaltschranks
Unitechnik setzt bei der Elektrokonstruktion das CAD-System EPLAN Electric P8 ein. Im Rahmen der Modernisierung wurde jetzt auch die Software EPLAN Pro Panel eingeführt. Die umfassende Datenbank dieser Systeme beinhaltet die geometrischen und elektrischen Eigenschaften von allen Komponenten, die in einem Schaltschrank vorkommen. Mit EPLAN Pro Panel entsteht ein 3D-Modell des Schaltschrankes, das die weiteren Produktionsschritte als digitaler Zwilling begleitet. Durch die Verknüpfung mit EPLAN Electric P8 beinhaltet er nicht nur die Komponenten, sondern auch die komplette Verdrahtung des Schaltschranks.

Smart Wiring beschleunigt die Kommunikation
Teil der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen ist die Automatisierung der mechanischen Bearbeitung. Das CNC-Bearbeitungszentrum dient zur Bearbeitung von Gehäusen und Montageplatten. Die Maße der Ausschnitte und Bohrungen entnimmt die Maschine automatisch aus dem 3D-Modell. In einem nächsten Schritt sollen nun die benötigten Kabelkanäle und Hutschienen mittels eines Automaten vollautomatisch auf die richtige Länge zugeschnitten und dem Auftrag zugeordnet werden. Eine Biegemaschine für Kupferschienen beschleunigt zusätzlich die Konstruktion der Stromschienensysteme. In der Verdrahtung erleichtern vorkonfektionierte Leitungen und mobile Konfektionierungsautomaten die Arbeit. Smart Wiring verbannt endgültig das Papier aus der Produktion. Über Touchscreens oder Tablets bekommt der Verdrahter die Stromlaufpläne angezeigt. Bereits angeklemmte Drähte werden mit einem Touch als erledigt gekennzeichnet. Der aktuelle Status kann so von allen Beteiligten in Echtzeit abgerufen werden. Der Datenaustausch mit den Kunden wird ebenfalls papierlos über die Unitechnik-Cloud abgewickelt.

Sein umfassendes Portfolio aus dem Bereich Schaltanlagenbau präsentiert das Unternehmen im November auf der FMB (Halle 21, Stand 17).

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Theresa Haas

Theresa Haas

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Unitechnik

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