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06. Dezember 2018

Investition im Technikum: Schoeller Werk erweitert Qualitätsabteilung um Hochleistungsmessmaschine

Schoeller Werk

Das Schoeller Werk hat seine Qualitätsabteilung um eine leistungsstarke und hochgenaue Messmaschine erweitert. Der Experte für längsnahtgeschweißte Edelstahlrohre setzt zur systematischen Erfassung von Prüf- und Messergebnissen künftig ein STRATO-Apex 9106 von Mitutoyo ein. Die Koordinatenmessmaschine (KMM) kommt unter anderem im Vorfeld der Serienfertigung von Rohren, beispielsweise bei der Erstbemusterung nach Automobilstandard, zur Anwendung. Darüber hinaus lässt sich das STRATO-Apex 9106 zur Ermittlung von Form- und Lagetoleranzen einsetzen. Damit ist das Schoeller Werk künftig in der Lage, selbst komplexere Geometrien von Rohren einfacher zu vermessen und Prüfmittel vor ihrem Einsatz eigenständig zu kalibrieren.

Vor allem in der Automobilindustrie müssen Zulieferer anspruchsvolle Anforderungen erfüllen, bevor Bauteile in Serie gefertigt werden dürfen. So haben Lieferanten den zwingenden Nachweis darüber zu erbringen, dass die vom Kunden geforderten Qualitätsansprüche erfüllt werden. Die dafür notwendige Erstbemusterung läuft nach vorgegebenen Standards ab – in der Automobilindustrie nach PPAP-, beziehungsweise PPF-Richtlinien. In seinem Technikum hat das Schoeller Werk nun eine neue Koordinatenmessmaschine in Betrieb genommen, die künftig die benötigten Werte für die Erstbemusterungen von in Serie produzierten Neuteilen erfassen kann und darüber hinaus die Kalibrierung von Prüfmitteln ermöglicht. „Die neue KMM liefert uns präzise und reproduzierbare Ergebnisse ohne Bedienereinflüsse“, berichten Martin Klein, zuständig für die Prüfmittelüberwachung beim Schoeller Werk, und Walter Hammermüller, Qualitätsmanagement. Mit der STRATO-Apex 9106 lassen sich nicht nur umfangreiche Vermessungen von Rohrgeometrien durchführen, sondern die Ergebnisse auch systematisch erfassen. Das gilt auch für die Koordinatenmessmaschine CRYSTA-Apex C 547, eine kleinere Variante, die schon seit längerem in der Produktion eingesetzt wird. „Es war sinnvoll, eine weitere KMM zu beschaffen, die mit der vorhandenen Maschine kompatibel ist, um weitere Programmiermöglichkeiten zu erhalten“, so Norbert Ebert, Produktion. Nach der vorgenommenen Programmierung ermittelt die KMM die erforderlichen Koordinaten. Daraus berechnet die Messmaschine in einem Schritt die vom Kunden in Zeichnungen oder Spezifikationen vorgegebenen Rohrmerkmale, wozu auch die Form- und Lagetoleranzen zählen.

Zukunftsorientierte Investition

Ein weiteres Einsatzgebiet für die neue KMM ist die Kalibrierung von Prüfmitteln. Darüber hinaus sind SPC-Messungen möglich, um Toleranzen festzulegen und die Leistungsfähigkeit von Maschinen in der Rohrherstellung zu bestimmen. Damit die Messmaschine dauerhaft exakte Ergebnisse liefert, wurde eigens ein Kalibrierraum im Technikum errichtet, der gleichbleibende Umgebungsparameter sicherstellt. „In unserem Technikum bieten wir ein breites Spektrum von Werkstoffprüfungen, metallurgische und chemische Materialprüfungen, Korrosions- und Glühversuche sowie weitere Prüfungen an“, erklärt Werner-Christopher Wamser, der Leiter des Qualitätsmanagements beim Schoeller Werk. „Mit der Anschaffung der STRATO-Apex 9106 haben wir unser Technikum jetzt noch um eine zusätzliche moderne Messtechnologie erweitert.“

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