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13. September 2018

EMKA auf der InnoTrans 2018: Bahnbranche benötigt brandschutzkonforme Verschlusssysteme

EMKA

Die Bahnbranche trifft sich vom 18. bis 21. September zur InnoTrans in Berlin – einer der wichtigsten Messen für die EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG im Herbst 2018. In Halle 3.1, Stand 208, präsentiert der Weltmarktführer im Bereich Scharniere, Verschlüsse und Dichtungen vier Innovationen, die auf die Branche zugeschnitten vor allem die strengen Brandschutzvorschriften im Bahnsektor bedienen. Eine neu entwickelte Mehrpunkt-Verriegelung aus Edelstahlkomponenten mit Drehspannfunktion ist nur eine der cleveren Neuentwicklungen von EMKA.

Die Bestimmungen zum Brandschutz nach DIN EN 45545 spielen für die Bahnbranche eine große Rolle. Seit ihrer Einführung sind viele Anwender auf der Suche nach EPDM-Dichtungen, die den teuren Silikonprofilen im Bereich Sicherheit in nichts nachstehen. EMKA konnte mit seiner Erfahrung hier schnell Lösungen präsentieren. Auf der InnoTrans stellt das Unternehmen seinen Bahnkunden sogar ein komplettes System aus Verschlüssen, Scharnieren und Dichtungen vor, das diese Norm erfüllt. Bereits bekannte EPDM-Mischungen hat EMKA zu hochbelastbaren Dichtungen mit geprüftem Brandschutz geformt. Die Dichtungen für den Innen- und Außenbereich sind eingebunden in ein durchdachtes Verschlussprogramm für die Bahnbranche. Sämtliche Metallkomponenten wie Verschlüsse und Scharniere sind dabei in hitzebeständigem Edelstahl ausgeführt, um ebenfalls einen erhöhten Brandschutz zu gewährleisten. Da EMKA alle Komponenten selbst fertigt, sind diese im Gesamtverbund ideal aufeinander abgestimmt.

Kunststofflösungen als Alternative gefragt

Auch im Kunststoffbereich hat EMKA weiter geforscht und entwickelt. Entsprechende Bauteile finden im Bahnbereich Anwendung zur Abdeckung von Hohlräumen und scharfen Kanten oder in verdeckten Bereichen als Unterkonstruktion. Je nach Bauteilgröße, Menge oder Einsatzbereich der Bauteile wird auch hier der Brandschutz nach DIN EN 45545-2 gefordert, teilweise aber auch nicht. Um seine Kunden auf die sichere Seite zu bringen, fertigt EMKA auf Wunsch Kunststoffprodukte nach höchsten Brandschutzanforderungen der DIN EN 45545-2, und bei Produkten, bei denen der Brandschutz nicht gefordert wird, auch in verschiedenen Farben. Diese Vorgehensweise und den entsprechenden Fertigungsprozess dahinter erläutert EMKA am Messestand in Berlin.

Spezielle Mehrpunkt-Verriegelung für den Bahnbereich

Damit sich die Türen beim Verschließen nicht verformen, setzt EMKA seit vielen Jahren auf das Prinzip der Mehrpunkt-Verriegelung. Im Schaltschrankbau hat sich dieses System längst etabliert; aber auch die Bahnbranche hat die Vorteile dieser Technologie erkannt und fragt nach entsprechend zugeschnittenen Lösungen aus Edelstahlkomponenten mit Drehspannfunktion. Über diese Funktion bedient der Anwender einen Verschlusspunkt und setzt zeitgleich weitere Verschlüsse in Gang. EMKA präsentiert auf der InnoTrans ein System, bei dem alle Komponenten in Edelstahl ausgeführt sind und damit ebenfalls die angesprochenen Brandschutznormen erfüllen. Mit dem System lassen sich bis zu fünf Verschlusspunkte mit einem Handgriff sichern. Die Drehspannfunktion bewirkt eine optimale Dichtungskompression und damit eine besonders hohe Dichtheit von Türen und Klappen. Darüber hinaus ist die Lösung rüttel- und vibrationssicher gestaltet – ein gerade für die Bahnbranche wichtiges Attribut. Auf diese Weise werden beispielsweise Wartungsarbeiten an den Klimaanlagen und den Steuerungsschränken eines Zuges deutlich erleichtert und beschleunigt. Zudem steigt die Sicherheit, da der Werker den Öffnungsstatus der Verschlüsse sofort im Blick hat und nicht jeden Verschluss einzeln kontrollieren muss.

E-Cam: elektronische Sicherheit 

Auf der InnoTrans präsentiert EMKA auch das neue System E-Cam. Mit dieser Lösung thematisiert das Unternehmen die elektronische Sicherung von Gütern im Bahnbereich. E-Cam besteht aus einem nach Bedarf ansteuerbaren Vorreiber an der Vorderseite der Tür bzw. Klappe und einem elektronischen Verschluss auf der Innenseite. Der elektronische Zungen¬verschluss sichert Türen und Klappen vor unbefugtem Öffnen – beispielsweise zum Schutz vor Diebstahl oder Sabotage. Da das System individuell an den Kunden anpassbar ist – je nachdem, wie er den Verschluss elektronisch ansteuern möchte – ist eine Betätigung per ID-Karte, PIN-Code, Fingerprint u.v.m. möglich.  

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Marius Schenkelberg

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