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01. Juli 2021

Ugitech geht mit UGIWAM® in die additive Offensive

Swiss Steel Group

Die additive Fertigung erlebt in der Stahlbranche einen deutlichen Aufschwung. Ugitech, ein Unternehmen der Swiss Steel Group, hat sich diesem Trendthema verschrieben und bietet mit UGIWAM® Spezialstahl unterschiedlicher Zusammensetzung für das drahtbasierte additive Fertigungsverfahren an. Ob austenitisch, martensitisch oder ferritisch, Duplexdraht oder nickelbasierter Draht – Ugitech ermöglicht eine perfekte Anpassung an unterschiedliche Anforderungen und Einsatzbereiche.

Als führender Anbieter von rostfreien Stählen und Legierungen für Schweißanwendungen stellt Ugitech ein großes Sortiment an edelstahl- und nickelbasierten Drähten zur Verfügung. Das Unternehmen der Swiss Steel Group nutzt dabei seine langjährige Erfahrung in der Stahlherstellung, um Material höchster Qualität für den Einsatz in additiven Fertigungsverfahren anzubieten. Erkenntnisse aus dem unternehmenseigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum fließen in die Herstellung der Drähte ein, die vor allem für Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) entwickelt wurden.

WAAM – spezielle Fertigungstechnologie für 3D-Komponenten

Das drahtbasierte additive Fertigungsverfahren erlangt zusätzlich zum Pulverbettsystem und Pulverzufuhrsystem eine immer größere Bedeutung in der Stahlbranche. Beim Wire Arc Additive Manufacturing wird der extern zugeführte Schweißdraht durch einen Lichtbogen geschmolzen. Lagenweise entstehen so die gewünschten 3D-Komponenten. Die Vorteile dieses Fertigungsverfahrens liegen auf der Hand. Große Bauteile mit Längen in mehreren Metern lassen sich in kurzer Zeit kosteneffizient herstellen. Dabei erreicht die WAAM-Technologie mit bis zu 5 kg/Stunde eine höhere Produktivität als das selektive Laserschmelzen oder Elektronenstrahlschmelzen. Es entstehen individuelle Bauteilgeometrien, die sich mit konventionellen Verfahren nur unter großem Aufwand und erhöhten Kosten herstellen lassen. Die endkonturnahe Fertigung (near net shape) ermöglicht einen schnellen Aufbau der Geometrie bei geringem Materialverbrauch und -abfall. Da das Verfahren ohne den Einsatz von Lasern und Pulver auskommt, sind keine sicherheitstechnischen Vorkehrungen notwendig. Insgesamt ist WAAM vor allem für die Fertigung großer Bauteile in der Luft- und Raumfahrt, im Bauwesen und Schiffbau sowie in der Öl- und Gasindustrie geeignet.

Full Service für höchste Ansprüche

Ugitech bietet seinen Kunden einen umfassenden technischen Support. Weltweit unterstützen Experten bei der Auswahl korrosionsbeständiger, leistungsfähiger Edelstähle mit den gewünschten mechanischen und strukturellen Eigenschaften. Der Spezialstahlhersteller nutzt dabei die neuesten Kontroll- und Prüftechnologien. Das Rohmaterial für die UGIWAM®-Drähte wird in einem nach ISO 17025 akkreditierten Labor in Ugine (Frankreich) hergestellt. Kunden profitieren somit von einer umfangreichen Prozesskontrolle und erhalten Produkte höchster Qualität, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Ugitech stellt seine neusten Produkte im Bereich additiver Fertigung auf der 3D Print Congress & Exhibition 7 vor, die aufgrund der Coronapandemie verschoben wurde und nun vom 5. bis 7. April 2022 in Lyon stattfinden soll.

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Pressekontakt

Marius Schenkelberg

Marius Schenkelberg

Tel.: +49 2602 95099-25

E-Mail: ms@additiv-pr.de

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