Das perfekte Social Media Team aufbauen

In den sozialen Medien erreichen Unternehmen ihre Zielgruppen unmittelbar. Gerade für B2B-Unternehmen ist das eine große Chance, um Traffic und Leads zu generieren. Damit das gut gelingt, lohnt sich der Einsatz eines Social-Media-Teams.

Wie ist das perfekte Social-Media-Team aufgebaut? Wir erklären, worauf es bei einer erfolgreichen Teamaufstellung ankommt, welche Tools bei der Organisation helfen und welche Kanäle sich für Ihre Zwecke eignen.

Warum brauche ich ein Social-Media-Team?

Heutzutage sind soziale Medien aus dem Online-Marketing nicht mehr wegzudenken. Auf verschiedenen Kanälen können Unternehmen Aufmerksamkeit auf ihre Marke lenken und sich profilieren. So steigern sie die Reichweite, erschließen umfassend ihre Zielgruppen und generieren mehr qualifizierte Leads. Langfristig führt der Einsatz von Social Media zu einem höheren Gewinn.

Das gelingt, wenn Social-Media-Kanäle einheitlich und dauerhaft bespielt werden. Wenn der Auftritt nicht kohärent ist, bringen die besten Inhalte wenig. Ein Social-Media-Team stemmt die anfallende Menge an Aufgaben und erstellt zielgruppenspezifisch Content.

Wie Sie Ihr Social-Media-Team aufbauen, hängt stark von den individuellen Anforderungen und Zielsetzungen Ihres Unternehmens ab. Sind Sie ein Start-Up, ein mittelständisches Unternehmen oder eine große Firmengruppe? Starten Sie Ihre Social-Media-Präsenz gerade erst oder nutzen Sie sporadisch Kanäle? Hat bisher ein Mitarbeiter alle Social-Marketing-Aufgaben mehr schlecht als recht übernommen? Welche Zielgruppe sprechen Sie mit Ihren Produkten und Dienstleistungen an?

Bevor Sie sich um die Strategie kümmern, sollten Sie Antworten auf diese Fragen finden. Damit bereiten Sie sich optimal auf den nächsten Schritt im Aufbau des perfekten Social-Media-Teams vor.

Eine gezielte Strategie festlegen

  1. Damit Ihr Social-Media-Team einen guten Marketing-Job machen kann, sollten Sie vor der Rollen- und Aufgabenverteilung erstmal Ihre Ausgangssituation analysieren:
  • Wie hoch ist das Budget?
  • Welche Kanäle verwenden Ihre Buyer Personas und nutzen Sie diese lieber montagsmorgens oder mittwochabends?
  • Haben Sie Mitarbeiter, die soziale Netzwerke als ihre zweite Heimat betrachten?
  1. Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, können Sie konkrete Ziele festlegen. Dabei gehen Sie am besten nach der SMART-Methode vor: Formulieren Sie Ihre Ziele spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und terminiert. Was wollen Sie mit dem Aufbau eines Social-Media-Teams erreichen? Für den langfristigen Erfolg ist es hilfreich, wenn Sie sich Zwischenziele setzen, die Sie in einem kürzeren Zeitraum erreichen können.

Wollen Sie zum Beispiel die Bekanntheit Ihres Unternehmens steigern, können SMART-Zielsetzungen so lauten:

  • Bis Ende des Jahres erreichen wir einen Zuwachs von 30% Followern auf LinkedIn.
  • In fünf Monaten steigern wir den Webseite-Traffic um 10%.
  • Unser Ziel ist es, pro Quartal fünf potenzielle Leads über Social Media zu bekommen und sie als Kunden zu akquirieren.

Passen Sie Ihre Strategie an Ihre Zielsetzung an.

  1. Legen Sie die Größe und die Rollenverteilung in Ihrem Social-Media-Team fest. Viele Aufgaben im Social-Media-Marketing sind zeitaufwendig und arbeitsintensiv. Die Kreativität wächst mit der Anzahl der Teammitglieder. Mehr Kollegen produzieren mehr spannenden und informativen Content für Ihr Unternehmen. Teamstrukturen helfen Ihnen, bei den vielen Teilaufgaben nicht den Überblick zu verlieren.
  2. Für den Aufbau des Social-Media-Teams ist es wichtig, die Struktur innerhalb des Unternehmens zu definieren. Gibt es eine eigene Social-Media-Abteilung? Wie wird das Team in Prozesse und Entscheidungen eingebunden? Dazu zählt es, einen zentralen Ansprechpartner aus der Führungsebene festzulegen.
  3. Nun folgt die tatsächliche Kampagnenplanung. Berücksichtigen Sie die Dauer einer Kampagne (1 Monat, 3 Monate oder 6 Monate) sowie die kanalspezifische Aufarbeitung der Themen. Was auf Instagram vom Tonfall gut ankommt, ist für LinkedIn oft schon zu flapsig.

Bei einer guten Organisation können Posts häufig im Voraus erstellt werden. Der produzierte Content kann dann nach Bedarf gepostet werden.

  1. Einige Monate nach dem Startschuss für Ihr Social-Media-Team können Sie mit ersten aussagekräftigen und relevanten Ergebnissen rechnen. Mit Analysetools können Sie den Erfolg von Kampagnen monitoren. Damit überprüfen Sie, welche Idee, welcher Inhalt und welcher Kanal am besten für Ihr Unternehmen funktioniert hat.

Die Ergebnisse sind hilfreich für das Social-Media-Team, um die eigene Arbeitsweise zu optimieren. Das Erfolgs-Monitoring belegt die Relevanz eines Social-Media-Teams. Für die Führungskräfte Ihres Unternehmens sind die aussagekräftigen Zahlen daher wichtig. Sie offenbaren den Wert Ihrer Bemühungen.

Aufbau des Social-Media-Teams

Eine gute Social-Media-Strategie lässt sich am besten im Team umsetzen. Jedes Mitglied bringt nützliche Stärken mit. Ein Social-Media-Team setzt sich optimalerweise aus diesen fünf Typen zusammen:

  1. Social-Media-Manager:

  • Hat als Manager leitende Rolle im Team inne
  • Koordiniert die Aufgaben, strategisches Denken liegt ihm im Blut
  • Hat Monitoring im Blick und Ressourcenverteilung im Hinterkopf
  • Kümmert sich um die Content-Erstellung
  • Achtet bei Erstellen einer Social-Media-Content-Strategie auf die Anzahl der Kanäle, das Budget und den wöchentlichen Zeitaufwand
  • Ist termintreu, multitaskingfähig und projektorientiert
  1. Community-Manager:

  • Gibt Unternehmen eine menschliche Stimme durch andauernde Kommunikation
    • Fördert Markenloyalität
    • Überzeugt Kunden von gutem Service und macht sie zu zufriedenen Fürsprechern des Unternehmens
  • Hat Konversationen rund um das eigene Unternehmen im Blick
  • Kümmert sich um die Moderation der Communities auf den verschiedenen sozialen Netzwerken
  • Tauscht sich mit Followern aus, hört Kunden zu und bietet ihnen mit seinen Antworten einen Mehrwert
  1. Social-Media-Redakteur:

  • Arbeitet Inhalte visuell und grafisch auf
  • Analysiert die Beiträge
  • Kümmert sich um das Erstellen von Inhalten
  • Besonders geeignet sind Personen mit journalistischem Hintergrund
  1. Performance-Marketing-Manager:

  • Wertet Erfolg der Kampagnen mit Tests und Analysen aus
  • Gestaltet Kampagnen mit
  • Legt bei Online-Marketing-Maßnahmen den Schwerpunkt auf Social-Media-Ads
  • Kümmert sich um Mischung aus organischem und paid Content
  • Steigert den ROI (Return on Investment). Je höher der ROI, desto vielversprechender die Ergebnisse für die Geschäftsentwicklung.
  1. Social-Customer-Service-Agent:

  • Betreut die Kunden in den sozialen Medien
  • Nutzt Monitoring-Tools, um Beschwerden oder positives Feedback rund um das Unternehmen ausfindig zu machen und darauf angemessen zu reagieren
  • Bewahrt das positive Image des Unternehmens und entschärft kritische Situationen
  • Gibt schnelle, freundliche und serviceorientierte Antworten, wenn Kunden über soziale Kanäle Fragen oder Kritik an Ihrem Unternehmen äußern

Da die Aufgabenbereiche sich teilweise überlappen, sind eine gute Teamstruktur und eine klare Aufgabenteilung wichtig für die Zusammenarbeit. Welche Organisationstools dafür zur Verfügung stehen, erfahren Sie im nächsten Schritt.

Sinnvolle Organisationstools für eine gute Zusammenarbeit

Damit jeder weiß, was er wann zu tun hat, lohnt sich ein Organisationsprogramm. Darin kann die Zusammenarbeit des Social-Media-Teams übersichtlich abgebildet werden. Aus der riesigen Menge an verfügbaren Tools haben wir einige zur Vorstellung ausgewählt. Natürlich gibt es noch viele weitere Organisationstools, die sich unter anderem auch für die Erstellung eines Redaktionsplans anbieten.

Trello

Der Koordinator verteilt auf einem übersichtlichen Dashboard Zuständigkeiten und Aufgaben in Form von Notizkästchen. Die To-Dos werden mit Deadlines, Checklisten und Anhängen ausgestattet und einem bestimmten Entwicklungsstadium zugeteilt. Auf diese Weise sieht jedes Teammitglied auf einen Blick, welcher Content gerade für welchen Kanal vorbereitet wird und was erledigt wurde. Die visuelle Aufbereitung der Informationen ist besonders hilfreich bei organisatorischen und verwaltenden Tätigkeiten.

Vorteile:

  • Kostenlose Version verfügbar
  • Teamwork möglich
  • Übersichtlich und leicht zu organisieren
  • Kann auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden

Nachteile:

  • Nicht mit Kanälen verknüpfbar, dadurch keine Veröffentlichung über das Tool möglich

Excel

Das Tabellenprogramm ist vielseitig einsetzbar und eignet sich hervorragend für die strategische Kampagnenplanung. Konkrete Inhalte, Maßnahmen und die dazugehörige Strategie lassen sich übersichtlich und klar strukturiert abbilden.

Vorteile:

  • Keine zusätzlichen Kosten, wenn man das gängige Office-Tool sowieso im Unternehmen nutzt
  • Offline-Nutzung möglich
  • Unkompliziert einzurichten, personalisierbar

Nachteile:

  • Nicht mit Kanälen verknüpfbar, dadurch keine Veröffentlichung über das Tool möglich
  • Schwer zu teilen
  • Möglichkeiten der Gestaltung eingeschränkt

Ein übersichtlicher Plan und eine zentrale Inbox für Ihr Social-Media-Team ermöglichen eine reibungslose Zusammenarbeit. Verteilen Sie Berechtigungen an einzelne Teammitglieder und dokumentieren Sie alle Arbeitsschritte. Damit wirken Sie einer fehlenden Kommunikation sowie zeitaufwendigen Doppelabsprachen von Beginn an entgegen.

Zur Erstellung visueller Inhalte, die den Content grafisch präsentieren und Aufmerksamkeit auf Ihre Beiträge ziehen, eignen sich die zwei folgenden Programme:

Canva

Die Software hat viele Funktionen zu bieten, mit denen Sie Ihre Beiträge aufwerten können. Über das Programm werden einheitliche Designs erstellt und Bilder für verschiedene Social-Media-Kanäle angepasst. Ein großer Vorteil der Pro-Version ist das umfassende Bildarchiv, in dem mehr als vier Millionen professionelle Bilder und Elemente zur Verfügung stehen.

Vorteile:

  • Templates für Instagram, Facebook, LinkedIn, YouTube Thumbnail u.v.m.
  • Riesige Bilderauswahl
  • Einfaches Erstellen von einheitlichen Designs
  • Elemente und Symbole lassen sich isolieren und leicht übertragen
  • Unkomplizierte Anwendung

Nachteile:

  • Pro-Version mit vielen nützlichen Funktionen ist kostenpflichtig

Agorapulse

Das Social-Media-Management-Tool bietet Social-Media-Teams die Möglichkeit, alle Aktivitäten auf allen sozialen Kanälen im Überblick zu behalten. Das intuitiv nutzbare Tool ist eine Allroundlösung im Social-Media-Marketing. Beiträge können im Voraus erstellt, geplant und veröffentlicht werden. Über eine zentrale Inbox werden eingehende Nachrichten, Kommentare und Erwähnungen aller Kanäle verwaltet. Damit eignet Agorapulse sich für den Einsatz als Social-Monitoring-Tool. Reportings geben Aufschluss darüber, welche Kampagnen gut und welche eher schlecht gelaufen sind.

Vorteile:

  • Alle Kanäle werden zentral über das Tool verwaltet
  • Posts können im Voraus geplant und zu einer bestimmten Zeit hochgeladen werden
  • Intuitiv nutzbar
  • Social Monitoring als integriertes Feature
  • Auf die Arbeit von Social-Media-Teams ausgelegt
  • Vereint Content Publishing, Social Listening und Social Monitoring in einer Software

Nachteile:

  • Das Reporting ist limitiert
  • Teuer in der Unterhaltung

Nach ungefähr einem halben Jahr sollten Sie die erste Bilanz ziehen und in einem Social-Media-Audit Ihre Daten und Beiträge auf den unterschiedlichen Kanälen auswerten. Achten Sie auf die Analyse folgender Daten:

  • Beliebteste und am wenigsten beliebte Beiträge
  • Posts mit den meisten Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares)
  • Click-Through-Rate zu Ihrem Website-Content per CTA
  • Videoaufrufe
  • Reichweite und Impressions der Posts
  • Regelmäßigkeit der Veröffentlichungen
  • Veröffentlichungszeit der Beiträge, die am beliebtesten sind
  • Themen der beliebtesten und unbeliebtesten Beiträge

Machen Sie sich klar, welche weiteren Kennzahlen für Ihr Unternehmen wichtig sind. Um den Erfolg Ihrer Kampagnen und den langfristigen Nutzen der Anstrengungen Ihres Social-Media-Teams zu messen, eignen sich besonders diese Tools zur Auswertung Ihrer Daten:

Google Analytics 360/ Google Ads:

Erfahren Sie mehr über Ihre Kunden, deren Vorlieben, Interessen und Surfverhalten. Wie interagieren Nutzer mit Ihrem Content? Definieren Sie mit Google Analytics und Ihrem firmeninternen Wissen Buyer Personas. Auf diese Weise lernen Sie das Nutzungsverhalten in sozialen Medien und die Kanalvorliebe Ihrer Zielgruppen kennen. Die Erkenntnisse aus diesen Analysen können Sie für den weiteren Einsatz im Social-Media-Team nutzen, da sie zeigen, was gut ankommt.

Vorteile:

  • Praktische Oberfläche
  • Teilbare Berichte, teamfähig
  • Direkte Verknüpfung zu Google Cloud
  • Kundenverhalten besser kennenlernen
  • Leistung von Paid-Content-Anzeigen messen

Nachteile:

  • Zeitaufwendig
  • Google Analytics braucht einen Cookie-Hinweis
  • Datenschutz-Konformität muss beachtet werden

Meta Business Suite:

Seit Juli 2021 gibt es statt des Tools Facebook Analytics die Meta Business Suite. Mit diesem Tool können Sie Ihre Facebook-Unternehmensseiten und Ihre Instagram-Business Konten verwalten. Damit erlangen Sie wertvolle Informationen über das Nutzungsverhalten Ihrer Zielgruppe und erfahren durch Analysedaten, wie Ihre Inhalte ankommen.

Vorteile:

  • Über Werbeanzeigenmanager Kampagnen erstellen
  • Details zur Unternehmensperformance abrufen (Trends, Interaktionen rund um Ihren Content, spezifische Informationen über Ihre Zielgruppe)
  • Gemeinsames Postfach für Facebook-, Messenger- und Instagram Nachrichten
  • Beiträge und Stories für Facebook und Instagram planen oder veröffentlichen

Nachteile:

  • Meta Business Suite ist noch nicht überall verfügbar
  • Voraussetzung für die Nutzung ist eine Facebook-Unternehmensseite

Content is King – Strategy is Key!

Die sozialen Medien zeichnen sich durch ihre Schnelllebigkeit aus. Deshalb müssen Sie Ihre Vorgehensweise immer wieder anpassen. Überprüfen Sie zu festgelegten Terminen, ob Ihre Beiträge weiterhin gut ankommen. Zeichnet sich eine Veränderung ab? Positive und negative Entwicklungen sollte Ihr Social-Media-Team im Blick haben, um dann jeweils schnell handeln zu können.

Generell gilt: Probieren geht über Studieren! Testen Sie Hashtags, Content-Arten, Medienformate, Formulierungen, grafische Aufarbeitungen, Kanäle und Tageszeiten aus. Durch das Ausprobieren neuer Formate erfahren Sie, wie diese bei Kunden und potenziellen Leads ankommen. Mit den Analytics Tools messen Sie dann Ihren Erfolg und passen sich entsprechend an.

Welche Social-Media-Kanäle eignen sich wofür?

Nicht jeder Kanal eignet sich für jedes Unternehmen. Eine Baufirma, die Investoren sucht, sollte beispielsweise nicht auf Snapchat setzen. Denn dort tummelt sich eine sehr junge Zielgruppe. Bei der Wahl des richtigen Kanals dreht sich alles um Ihre Buyer Personas und in welchen Netzwerken sie zu anzutreffen sind. Welche Kanäle sich für welche Zwecke eignen, haben wir in der folgenden Übersicht aufgelistet:

Meta/ Facebook:

  • Mehr als 2,8 Milliarden Nutzer weltweit
  • Nutzer können Reviews hinterlassen
  • Möglich, Produkt- oder Servicekatalog zu hinterlegen
  • Unternehmen für Suchanfragen kategorisieren
  • Hypertargeting ist erlaubt
  • Gruppen mit klarem Fokus erstellen
  • Nutzer interagieren häufig und gern in Gruppen
  • Als Content eignen sich Fotos, Videos, Stories und Lead-Werbekampagnen

Instagram

  • Mehr als 1 Milliarde Nutzer weltweit
  • 71% der Nutzer sind unter 35 Jahre
  • Die meisten Nutzer folgen mindestens einer Unternehmensseite
  • Als Content eignet sich am besten das beliebte Story-Format (für 24 Stunden sichtbar)
  • Werbung kann über Fotos, Videos, Stories, im Shop-Bereich oder unter der Entdecken-Funktion geschaltet werden

LinkedIn

  • Mehr als 690 Millionen Nutzer weltweit
  • Vor allem für B2B-Unternehmen eine Riesenchance (80% der B2B-Leads kommen von LinkedIn)
  • Zielgruppe über demographische Daten wie Jobtitel, -funktion und Industrie ausfindig machen
  • Eigenen Marktwert und Branchenkenntnisse hervorheben
  • Kunden und potenzielle Leads durch informative, gezielte und relevante Beiträge überzeugen
  • In Beiträgen zu eigener Webseite mit einem Call to Action verlinken

Twitter

  • Rund 270 Millionen täglich aktive Nutzer
  • Durchschnittliches Alter: 35-65 Jahre
  • Vor allem für B2B-Unternehmen und eCommerce
  • Schnelllebige, kurze Tweets zu aktuellen Themen
  • Über Twitter werden häufig Kundenanfragen an Service-Teams gestellt
  • Größte Engagement-Rate der Nutzer durch Retweets und Kommentare
  • Organisches Netzwerken
  • Ziele: Nutzer auf Unternehmen aufmerksam machen, zeitnah auf Tweets reagieren, Webseitenklicks generieren (Traffic), Follower gewinnen

YouTube

  • Mehr als 1,8 Milliarden aktive Nutzer weltweit
  • Kurzgeschaltete Werbesequenzen (5-10 Sekunden lang) vor oder zwischen anderen Videos führen zu einer hohen Conversion Rate
  • Ansprechender und hochwertiger Videocontent
  • Erklärvideos, unternehmensinterne News, Bewerber akquirieren

TikTok

  • 500 Millionen monatliche Nutzer
  • Zieht Aufmerksamkeit auf das Unternehmen
  • Videocontent (15-sekündige, lustige Videos und Challenges)
  • Junge Zielgruppe
  • Werbung und organische Posts schalten

Snapchat

  • 218 Millionen Nutzer weltweit
  • Durchschnittsalter der Buyer Personas liegt bei 15 bis 25 Jahren
  • Storyfunktion als Werbeplattform
  • AR-Filter (erweiterte Realität) ermöglichen Interaktionen zwischen Unternehmen und Nutzern

Xing

  • Über 20 Millionen Nutzer weltweit
  • Filtern nach demographischen Merkmalen wie Beruf, Jobposition, Altersgruppe, Region möglich
  • Treffsichere Platzierung von Werbung für potenzielle Leads

Pinterest

  • Rund 300 Millionen Nutzer
  • Hauptsächlich weibliche Zielgruppe (über 79%)
  • Durchschnittliche Lebensspanne eines Pins beträgt 3 Monate
  • Board mit zu Ihrem Unternehmen passenden Pins erstellen:
    • Pin aussuchen
    • Entscheiden, wer es sieht
    • Ergebnisse nach Bezahlschranke auswerten und messen, welche Pins funktionieren

Tipps für die Zusammenarbeit

Abschließend geben wir Ihnen noch einige Tipps für die Zusammenarbeit in Ihrem Social-Media-Team mit auf den Weg.

Achten Sie auf den Kosten-Nutzen-Faktor. Sie sollten den ROI (Return of Investment) und die KPIs (Key Performance Indicators) bei Ihrem Strategieaufbau nicht unter den Tisch fallen lassen. Mit diesen Analysewerten können Sie die eigene Arbeit bewerten. Gleichzeitig liefern Sie Führungskräften stichhaltige Argumente für die Notwendigkeit eines Social-Media-Teams in Ihrem Unternehmen.

Halten Sie regelmäßige Teammeetings ab, damit alle im Social-Media-Team Ihre Aufgaben kennen und auf dem aktuellen Stand der Dinge sind.

Haben Sie Vertrauen in sich und die Mitglieder Ihres Teams. Wenn Sie sich aufeinander verlassen können, fallen Absprachen deutlich leichter. Die Zusammenarbeit verbessert sich Stück für Stück. Gelegentliche gemeinsame Weiterbildungen schweißen Ihr Team weiter zusammen und treiben die persönliche sowie berufliche Entwicklung voran.

Social-Media-Guidelines halten fest, wie Ihre Teammitglieder auf Ereignisse, Anfragen und Kritik antworten. Dürfen Unternehmensposts persönlich gefärbt sein oder sollten Sie neutral gehalten werden? Halten Sie schriftlich fest, welcher Tonfall angemessen ist und welche Themen bespielt werden können.

Außerdem sollten Sie eine Community-Police anlegen, die die Umgangsformen der Nutzer auf Ihren Social-Media-Seiten festlegt. Damit können Sie bei deutlichem Fehlverhalten eines Nutzers auf die Regeln verweisen. Sie geben somit Ihren eigenen Handlungen einen klar definierten Rahmen.

Keine Angst vor Neuem! Das ist leichter gesagt als getan. Wenn Sie neue Formate, Designs oder Inhalte ausprobieren, finden Sie heraus, was für Ihre Firma gut funktioniert. So verbessern Sie Ihre Social-Media-Strategie langfristig.

Nutzen Sie das Engagement der Mitarbeiter im Unternehmen für sich. Bewegen Sie sie dazu, mit Ihren Firmenbeiträgen zu interagieren. Denn Mitarbeiter sind in gewisser Weise Fürsprecher des Unternehmens. Potenzielle Kunden vertrauen den Gesichtern hinter einer Marke oft mehr als offiziellen Unternehmensnachrichten. Durch Likes, Shares und Retweets Ihrer Mitarbeiter präsentieren Sie eine positive Unternehmenskultur.

Und last but not least: Geben Sie Feedback! Nur wer konstruktive Kritik für seine Arbeit erhält, kann sich richtig einschätzen und weiterentwickeln.

Fazit

Soziale Medien sollten heute ein fester Bestandteil im Marketing-Portfolio von Unternehmen sein. Durch die enorme Schnelllebigkeit und die unbegrenzte Reichweite der sozialen Medien ist der Aufwand hoch, um als Unternehmen Fuß zu fassen. Ein Social-Media-Team ist daher für viele Unternehmen die beste Methode, um soziale Medien nachhaltig und gewinnbringend für sich zu erschließen. Ein Social-Media-Team kümmert sich kompetent und zielgerichtet um die konsequente und ständige Bespielung aller relevanten Plattformen.

Sie benötigen Hilfe beim Aufbau Ihres Social-Media-Teams oder der strategischen Umsetzung eines Social-Media-Marketingkonzepts? Sprechen Sie uns gerne an!

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