Eine Laufbahn auf einem Sportplatz

Sie haben sich entschieden, Content Marketing für Ihre B2B-Unternehmenskommunikation zu nutzen. Glückwunsch, denn damit haben Sie sich für die moderne Art der Kundenbindung und Interaktion mit Ihren Zielgruppen entschieden. Doch wie so oft nach einer grundlegenden Entscheidung, fängt die Arbeit jetzt erst an. Obwohl Content Marketing als Buzzword in der Branche kursiert, wird der Aufwand oftmals unterschätzt: Spontan einen Text schreiben, schnell einen Post auf Facebook veröffentlichen und schon ist die Katze, oder vielmehr der Lead, im Sack. Wer Content Marketing so angeht, wird ganz sicher nicht die gewünschten Ziele erreichen. Damit Ihre Content Marketing-Maßnahmen ins Schwarze treffen, müssen Sie einige Vorbereitungen treffen. Keine Sorge, die Arbeit lohnt sich.  Damit Sie es richtig angehen, stellen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag das kleine 1×1 des erfolgreichen Content Marketings anhand fünf praktischer Tipps vor.

Tipp 1: Ziele definieren

Ärmel hochgekrempelt und flugs in die Tasten gehauen? Nicht so schnell: Überlegen Sie sich, welche Ziele Sie mit Ihren Content Marketing-Aktivitäten erreichen möchten. Klar, das vorrangige Ziel ist stets, Ihr Unternehmen und Ihre Produkte bzw. Leistungen bekannter zu machen. Das Warum ist aber entscheidend: Sollen mehr Leads generiert werden? Oder geht es Ihnen vorrangig um die Betonung Ihres Expertenstatus? Möchten Sie vielleicht sogar selbst Influencer werden?  Es gibt eine Vielzahl von Zielen, die Sie mit Content Marketing erreichen können. Aber nur, wenn Sie sich über Ihre Ziele im Klaren sind, können Sie später anhand festgelegter Key Performance Indicators eine aussagekräftige Evaluation erhalten. Seien Sie daher so konkret wie möglich in der Definition Ihrer Ziele.

Tipp 2: Buyer Personas erstellen

Viele Unternehmen denken, sie kennen ihre Kunden – und liegen damit oft falsch. Häufigster Fehler: Sie differenzieren nicht und werfen alle in einen großen Zielgruppen-Topf. Gerade im B2B-Bereich ist es wichtig zu wissen, mit wem man es konkret (!) zu tun hat. Dabei reicht es nicht, nur die Zielgruppe benennen zu können. Sie müssen auch ihren potenziellen Kunden kennen, seine Vorlieben, seine Bedürfnisse, seine Intentionen. Nur dann können Sie Ihren Content passgenau auf dessen Bedürfnisse zuschneiden. Das erreichen Sie mit der Erstellung einer oder mehrerer Buyer Persona(s), die Teil Ihrer Content Marketing Strategie sind. Eine Buyer Persona ist eine fiktive Person, die Ihren idealen Kunden repräsentiert. Wie sie Ihre persönlichen Buyer Personas definieren, haben wir Ihnen in unserem Blogbeitrag „Wissen, wer der Kunde ist: Buyer Personas im Content Marketing“ zusammengestellt.

Tipp 3: Content planen

Bevor es ans Texten geht, müssen zunächst Themenschwerpunkte festgelegt werden. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass Sie an Ihren Buyer Personas „vorbei schreiben“. Sammeln Sie Ideen: Welche Produkte oder Serviceleistungen sind besonders relevant? Welche neuen Produkte sind geplant? Welche Themen werden in der Branche diskutiert? Behalten Sie dabei immer die Bedürfnisse Ihrer Buyer Personas im Hinterkopf. Oberste Prämisse: Seien Sie relevant! Die fertigen Texte sollen hochwertigen Content liefern, also Ihrem Kunden einen Nutzwert liefern. Wenn die thematische Marschroute feststeht, geht es an die Auswahl der Content-Formate. Je nachdem, in welchem Stadium der Customer Journey sich Ihr Kunde gerade befindet, eignen sich unterschiedliche Formate. Als Trigger kommen zum Beispiel Social Media-Posts oder -Tweets infrage. Aber auch Pressemitteilungen oder Newsletter generieren die gewünschte Aufmerksamkeit. In der Phase des Konsums sind etwa Blogartikel, Infografiken oder Slidedecks die richtigen Mittel der Wahl. Während der Conversion bzw. Lead Generierung sollten Sie auf Webinare, E-Books, Tests oder Whitepaper setzen. Mindestens ebenso wichtig wie die Auswahl passender Content-Formate ist die Auswahl der richtigen Distributionskanäle. Schließlich hat es keinen Zweck, auf Twitter zu posten, wenn Ihre Kunden diesen Kanal nicht nutzen. Haben Sie Ihre Themen festgelegt, die Formate definiert und die Distributionskanäle ausgewählt, packen Sie alle Informationen übersichtlich in einen Redaktionsplan. Dieser dient Ihnen quasi als roter Faden, der Ordnung und Transparenz in Ihre Content Marketing-Aktivitäten bringt.

Tipp 4: Content Marketing & SEO: it’s a match!

Viele Entscheider und Marketingverantwortliche denken: Wenn ich Content Marketing etabliere, ist auch unsere SEO gesichert. Bitte vergessen Sie nicht: Content Marketing und SEO sind zwei grundverschiedene Dinge! Aber sie können sich hervorragend ergänzen und richtig gute Freunde werden.  Während Content Marketing für hochwertige und relevante Inhalte sorgt, stellt die Suchmaschinenoptimierung sicher, dass Kunden Ihre Texte online auch entdecken. Denn was nützt der beste Text, wenn er in den Weiten des Internets verloren geht. Um mit Ihren Beiträgen unter den sogenannten organischen Suchergebnissen auf der ersten Seite aufzutauchen, müssen Sie hinsichtlich Ihres Contents einige Kriterien beachten. Die Zeiten, in denen Google Texte nur aufgrund einer hohen Keyword-Dichte weit oben ranken, sind längst vorbei. Vielmehr muss es sich um hochwertigen, nützlichen Content handeln, der mit einer klaren Struktur und einer guten Lesbarkeit überzeugt.

Wichtig ist außerdem, die Texte nach der Veröffentlichung zu überwachen. Performt der Content nicht wie erwartet, können weitere Optimierungen vorgenommen werden. SEO ist ein weites Feld, eine Wissenschaft. Scheuen Sie sich nicht, externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Denn nicht nur SEO-Newbies profitieren von einer grundlegenden Beratung durch Experten.

Tipp 5: Mehr als nur eine Randnotiz: Call to Action

Rufen wir uns an dieser Stelle noch mal ins Gedächtnis, warum Sie den ganzen Aufwand überhaupt betreiben. Kurz gesagt läuft es darauf hinaus, dass Sie mithilfe von Content Marketing Kunden für Ihre Lösung oder Ihr Produkt gewinnen wollen. Also denken Sie daran, am Ende Ihres Content-Pieces eine klare Handlungsaufforderung, den sogenannten Call to Action, zu positionieren. Damit geben Sie dem potentiellen Käufer eine konkrete Anweisung, was er als Nächstes tun soll – etwa seine persönlichen Daten hinterlassen, Sie per Telefon oder E-Mail kontaktieren oder einen Beratungstermin vereinbaren. Und weil es an dieser Stelle perfekt passt, geben wir Ihnen zum Schluss ein Beispiel in eigner Sache für einen Call to Action:

Content Marketing erscheint Ihnen immer noch wie eine Rocket Science? Kein Problem, wir unterstützen Sie gern. Sprechen Sie uns einfach an.

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