Kaum zu glauben: Obwohl ich in Montabaur geboren und aufgewachsen bin, kenne ich hier erstaunlich wenig Gaststätten und Restaurants. Als wir bei einem Kundenmeeting in der „Artischocke“ essen gehen, ist das für mich also Premiere. Mein erster Eindruck ist super. Ein gemütliches Restaurant mit ansprechender und schicker Dekoration. Nach einem Blick auf die Karte bin ich allerdings verwirrt. Auf der Mittagskarte stehen zwei Gerichte mit Fleisch und zwei mit Fisch. Mit diesem Problem hatten meine Kollegin und ich bei dem Namen des Restaurants nicht gerechnet: Es fehlt die vegetarische Alternative. Die Verwirrung wird größer, als wir danach fragen. Vegetarier hatte der Artischocken-Besitzer scheinbar nicht erwartet. Nach einem kurzen Überraschungsmoment verschwindet er kurz in der Küche und macht dem Namen des Restaurants doch noch alle Ehre. Als Vorspeise bekommen wir eine wirklich leckere Kartoffel-Lauch-Suppe und als Hauptgericht das vielleicht beste Gemüse-Risotto, das ich je gegessen habe. Wer in unmittelbarer Nähe des Montabaurer Schlosses schlemmen möchte, wird hier auf jeden Fall fündig.

1 comment

  1. Der Koch der Artischocke scheint durch euren Besuch auf den Geschmack gekommen zu sein. Auf der Mittagskarte steht jetzt nämlich auch ein fleischloses Hauptgericht: „Vegetarische Champignon-Lasagne mit Spinat und Ziegenfrischkäse überbacken mit würzigem Käse“ – Mmmmh!

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