Volontär Bastian nimmt über die Agentur an einem Fernstudium zum PR-Berater in Heidelberg teil.

Der große Vorteil meines Volontariats bei additiv pr ist, dass ich über die Agentur an einem Fernstudium zum PR-Berater teilnehme, das mich innerhalb eines Jahres viermal für je eine Woche ins schöne Heidelberg führt. Kürzlich war es wieder so weit. Gemeinsam mit meinen Kurskameraden nahm ich am Konzeptions-Workshop der Initiative Kommunikation (IK) Heidelberg teil. Kennengelernt haben wir uns bereits im Februar. Programmpunkt damals: journalistisches Schreiben. Wir sind eine bunte Truppe: Banker und Konfliktlöser sind bei uns ebenso zu finden wie Diabetes-Experten und Oktoberfest-Verantwortliche. Das wird mal wieder eine lustige Woche.

Inspiration haben wir genug, schließlich befinden wir uns in einer der bekanntesten Universitätsstädte Deutschlands. Doch im Hitzemonat Juli fällt es uns zunehmend schwer, klare Gedanken zu fassen, wie es für unsere Seminaraufgabe notwendig ist; in Heidelberg sind es 40 Grad. Wir bleiben optimistisch: Trotz der sengenden Hitze, die unseren Seminarraum umklammert, trinken wir tassenweise Kaffee, und die Haferkekse sind bald vergriffen. Unter den Krümeln liegt eine Aufgabe auf unseren Tischen, die uns die nächsten drei Tage lang beschäftigen wird: Für einen „Digitalverein“ aus dem Rheinland erstellen wir ein Kommunikationskonzept. Am vergangenen Nachmittag hat unser Auftraggeber uns seine Organisation – sein sprichwörtliches „Baby“ – vorgestellt. Als er vor wenigen Jahren vom Studium in Toronto zurückkehrte, brachte er den Pioniergeist mit, der seine ganze Heimatregion beseelen soll: Kinder, Erwachsene und Unternehmen möchte er für die digitale Welt begeistern. Seine Augen funkeln, Stolz zeichnet sich auf seinem Gesicht, als er uns erzählt, wie er Schüler das Programmieren lehrt.

Volontär Bastian nimmt über die Agentur an einem Fernstudium zum PR-Berater in Heidelberg teil.
Volontär Bastian nimmt über die Agentur an einem Fernstudium zum PR-Berater in Heidelberg teil.

Diese Leidenschaft schreit nach einem PR-Konzept, mit dem sich die Bekanntheit des Digitalvereins steigern lässt. Auf Anhieb fallen uns passende Maßnahmen ein: Pressemitteilungen, Blogbeiträge, Fachartikel, Journalistengespräche und natürlich Social Media-Posts. Doch die Krux – das wissen wir nicht erst seit Beginn unseres Konzeptions-Workshops – besteht darin, die Maßnahmen sinnvoll in eine übergeordnete Strategie einzubetten. Und so sitzen wir tags darauf eng zusammen, diskutieren, debattieren, delirieren. Wir formulieren zielgruppengerichtete Botschaften und entwickeln einen Leitfaden für deren Verbreitung, und wir erarbeiten einen Zeitplan für die Ausarbeitung konkreter Maßnahmen. Schritt für Schritt erstellen wir ein Konzept, das unseren Auftraggeber „vom Stuhl fegen“ wird, wie es unser Seminarleiter Marco Bergandi ausdrückt. Wir sind dankbar für die regelmäßigen Zwiegespräche mit Herrn Bergandi, der uns in demselben Maße mit Tipps füttert wie mit Keksen. Wir befolgen seine Ratschläge, formulieren realistische Ziele und sondieren dazu passende Maßnahmen.

Es schlägt die Stunde der Wahrheit: Voller Überzeugung präsentieren wir unser Konzept für eine einjährige Kommunikationskampagne; vor allem mit unserem umfangreichen Anhang, der eine detaillierte Anleitung enthält, trumpfen wir groß auf. Sichtlich beeindruckt schenkt unser Auftraggeber uns ein blitzendes Lächeln, und nicht nur mir scheint es, als jauchzten seine Augen vor Zufriedenheit. In einem anschließenden Gespräch bestätigt er unsere Zuversicht: „Ich werde einige eurer Maßnahmen umsetzen, so viel ist sicher.“

Dieser Erfolg muss begossen werden! Mit Entzücken spüren wir den sanften Wind, der den Biergarten abkühlt, in dem wir es uns bequem gemacht haben. Im Schatten der Universität genießen wir ein kühles Blondes – der perfekte Abschluss für eine Woche voller neuer Konzepte.

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