Marion steht an einem Fahrzeug von UniCarriers

Eine Sache, die wir bei additiv pr an unserem Job lieben, sind die Schulungen bei unseren Kunden. Dort vertiefen wir uns in ihre Produkte, erfahren alles über ihre Serviceleistungen und Neuentwicklungen und lernen ihre Branche besser kennen – und wenn wir Glück haben, reisen wir dazu nach Schweden. Mein Kunde UniCarriers Europe hat seinen Hauptsitz in Mölnlycke bei Göteborg, also ging es für mich in diesem Jahr zur „Sales Induction and Materials Handling Training“ nach Schweden. Drei Tage dauerte mein Crashkurs in Sachen Staplermodelle, Fahrergesundheit, Regalsysteme, Lagerplanung und Ersatzteile. Inklusive war dabei die Auffrischung meiner Englisch-Kenntnisse – denn meine Mitlerner stammten aus Großbritannien, Estland, Litauen, Belgien, Frankreich, Dänemark und natürlich Schweden.

Ich lerne die Eigenheiten von Douple Deep Racking und Very Narrow Aisles kennen, verstehe die Unterschiede zwischen verschiedenen Fahrzeugchassis‘ und lenke zum ersten Mal selbst einen Stapler – naja, zugegeben nur ein paar Zentimeter hin und wieder zurück (der Staplerführerschein steht noch aus).

5400 Paletten
Auf einmal fühle ich mich in den Matheunterricht zurückversetzt. Die Aufgabe lautet: Wie viele Paletten bekommen wir in einem 75 Meter langen, 36 Meter breiten und 8 Meter hohen Lager mit verschiedenen Staplertypen verstaut? Das lässt sich zwar großenteils mit einfacher Multiplikation und etwas Addition berechnen, aber unser Trainer Paul hat natürlich die ein oder andere Stolperfalle eingebaut. Am Ende sammelt er ein buntes Sammelsurium unserer verschiedenen Ergebnisse auf dem Flipchart – und ich liege mit einem meiner Ergebnisse (5400 Paletten mit dem Ergo A) sogar richtig.

Die Brainpower für solch komplexe Kalkulationen liefert UniCarriers uns in Form von Nussgebäck und Zimtplunder. Die Schweden sind nämlich echte Leckermäuler, wenn es um Süßkram geht. Und nahezu heilig ist ihnen ihre „Fika“, die Kaffeepause.

Forklift Fitness
Aber weder Grundrechenarten noch Gebäck verhindern leider, dass ich bei drei Tagen Sitzen, Zuhören und Mitschreiben irgendwann eine Auflockerung brauche. Auch hier haben die Trainer vorgesorgt. Wir lernen, wie ernst es UniCarriers mit der Ergonomie meint. Nicht nur sind alle Staplermodelle mit ergonomischen Ausstattungsdetails gespickt, auch hat das Unternehmen perfekt auf die Fahrzeuge abgestimmte Fitnessübungen für die Fahrer entwickelt. Damit wir beim Thema „Forklift Fitness“ wirklich mitreden können, müssen wir selbst ran: Jeder studiert eine der Übungen ein und stellt sie dem Team vor. Am Ende sind so nicht nur Schultern, Nacken und Rücken gelockert, sondern auch die Lachmuskeln stimuliert.

Mein Fazit: Drei Tage Informationsflut * (Kompetente Stapler- und Lagerexperten + eine supernette Truppe aus ganz Europa) + Schweden = die perfekte Schulung.

 

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