Hallo, ich bin Nadja, 22 Jahre alt und studiere Kulturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau. Im sechsten Bachelor-Semester angekommen, wurde es langsam Zeit für mich, mir einen Betrieb für ein Praktikum zu suchen. Mit additiv pr habe ich diesen gefunden.

Über mein Kuwi-Studium

„12 Fächer – eine Kulturwissenschaft“, so lautet der Leitspruch meines Studiengangs. Neben den drei Kernprofessuren Ethnologie, Politikwissenschaft und Medienwissenschaft können wir Kuwis in neun weitere Disziplinen „hineinschnuppern“. Die Zusammensetzung der Seminare und Vorlesungen ist recht frei wählbar, unter Berücksichtigung des Rahmen-Modulplans.

Die Vielfalt meines Studiengangs ist ein großer Vorteil, da man viele verschiedene wissenschaftliche Forschungsfelder kennenlernt. Freunde und Bekannte können sich jedoch nur selten vorstellen, wie mein Studienalltag aussieht. Ich versuche dann immer zu erklären, dass jede(r) einen individuellen Weg einschlägt, da uns der Modulplan viele Freiheiten lässt. Man sucht sich also neben den Kernfächern selbst aus, welche Interessen man in fachübergreifenden Seminaren behandeln möchte.

Das Angebot reicht von religionswissenschaftlichen Fächern über Musik- und Kunstwissenschaft bis hin zu Soziologie und Philosophie. Die Freiheiten, die uns gelassen werden, gewährleisten, dass alle sich frei entfalten können. Nach sechs Studiensemestern schreiben also nicht 50 identische Wissenschaftler ihre Bachelorthesis. Vielmehr bringen die Kuwis sehr unterschiedliche Fähigkeiten und Kenntnisse mit. Die Wahl der Themen für die Abschlussarbeiten zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie vielfältig die Interessen sind, aber auch, was der Studiengang „Kulturwissenschaft“ alles einschließt.

Von der Theorie in die Praxis

Kommen wir nun aber zurück zu meinem Praktikum. Der bereits angesprochene Modulplan sieht neben den universitären Veranstaltungen eine sechswöchige Praxisphase vor, in der man in einem Betrieb der eigenen Wahl, in ein potenzielles zukünftiges Berufsfeld eintaucht. Das mir bei der Praktikums- oder auch der späteren Berufswahl so viele Türen offenstehen, war zugegeben manchmal auch etwas überfordernd. Was soll meine tägliche Arbeit sein? Wie werde ich mir überhaupt darüber klar, was ich machen möchte? Wann muss ich mich entscheiden? Glücklicherweise wurde mir im Laufe meines Studiums klar, dass ich nicht allein bin mit all diesen Fragen. Mit jedem Semester bekam ich jedoch eine klarere Idee, wohin mein Weg gehen könnte. Mir wurde aber auch bewusst, dass ich meine Fragen nur dann wirklich beantworten können würde, wenn ich raus aus der Universität und rein in die Praxis gehe, um Erfahrungen zu sammeln.

Wie ich zu additiv pr kam

Durch die Ausschreibung eines Volontariats wurde ich bereits im Sommer 2020 auf die Agentur additiv pr aufmerksam. Da dort allerdings nach Bewerbern mit einem abgeschlossenen Studium gesucht wurde, verwarf ich erst einmal meine Pläne – auch die, mich dort als Praktikantin zu bewerben. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch Vollzeit studierte, wenn auch pandemiebedingt aus dem Homeoffice, wäre ein Praktikum zeitlich auch gar nicht möglich gewesen.

Im Sommer 2021 war es dann doch so weit. Ab Juni würde ich keine wöchentlichen Veranstaltungen mehr belegen müssen, daher bewarb ich mich im Mai initiativ bei additiv pr. Die Antwort kam schnell, mein zukünftiger Chef Jochem schickte mir eine Einladung zu einem virtuellen Kennenlernen. Nach kurzer Rücksprache fand dieses wenige Tage später in einer kleinen Runde statt, bei der ich mich in der Agentur vorstellte und erfreulicherweise eine Zusage für mein Praktikum bekam.

Agenturalltag und erste Aufgaben

Nun sitze ich in meinem (geliehenen 😊) Büro in der Agentur und schreibe diesen Blogbeitrag für euch. In meiner ersten Woche habe ich bereits mehr über den Agenturalltag und die Grundlagen von Öffentlichkeitsarbeit und Marketing gelernt, als es mir irgendein Buch hätte beibringen können. Ich bin sehr froh, diesen authentischen Einblick aus meinem Praktikum mitnehmen zu können. Glücklicherweise kann ich die meiste Zeit vor Ort sein. Aber auch wenn ich mal im Homeoffice sitze, bin ich froh, dass ich diese Tage nun mit interessanten Praktikumsinhalten verbringen darf. Die Kollegen stehen mir auch in solchen Fällen jederzeit über Microsoft Teams für Fragen zur Verfügung. In regelmäßigem Abstand tausche ich mich per Textnachricht oder auch per Videocall mit ihnen über meine Aufgaben und die Agenturabläufe aus.

In der zweiten Woche war ich schon etwas besser mit den Agenturabläufen vertraut, sodass ich mir ab und zu selbstständig Aufgaben suchen konnte. Beispielsweise, indem ich mir die Videotutorials der agentureigenen Academy anschaue, in denen ich mich mit Programmen und Tools, Text- und Schreibarten oder auch Grundwissen aus der Logistikbranche vertraut mache.

Work in progress

Mit fortschreitender Zeit durfte ich einige Pressemitteilungen, Fachartikel, Themenpläne, Social-Media-Posts und vieles mehr schreiben. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe meinen Schreibstil den Presse-Normen anpasst und mit Hilfe der Tipps meiner Kollegen gezielt an meinen Schreibgewohnheiten gearbeitet.

Wenn ihr wissen möchtet, was mir auf meiner Praktikumsreise noch so begegnet ist, dann schaut doch mal auf dem Instagram-Account @additiv_pr vorbei. Wer weiß, vielleicht komme ich ja nach dem Praktikum auch nochmal wieder…

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