Nach einem halben Jahr Volontariat bei additiv pr bin ich auch Studentin an der depak Berlin. Denn ich durfte mich für den Fernstudiengang Kommunikationsmanagement an der Hochschule einschreiben – berufsbegleitend erlerne ich die nötige Theorie der PR und des Content Marketings, bis ich Mitte des Jahres meinen Abschluss mache. Mir stehen also nicht nur auf der Arbeit bei additiv pr spannende Zeiten bevor, sondern auch in meiner Weiterbildung. Leider hieß es aber zu meiner ersten Seminarphase der depak wegen Corona nicht „Berlin, ich komme“, sondern digital „an der Besprechung teilnehmen“. Nichtsdestotrotz: einer Woche intensiver PR-Theorie stand nichts im Weg. 

Hallo, ich bin Inga und ich mache ein Volontariat bei additiv pr… 

Los ging es mit einer Vorstellungsrunde. Es stellte sich dabei heraus, dass ich nicht die einzige Volontärin in der Runde war. Viele der Teilnehmenden haben denselben Weg gewählt und so schalteten wir uns aus ganz Deutschland im digitalen Meetingraum zu. Jeder sollte nach den typischen Kennenlern-Fragen (Wer bist du? Was machst du?) auch sagen, was er vom Studiengang erwartet und welche Themen der Kommunikation ihn am meisten interessieren. Bei mir sind es die Social-Media- und Krisenkommunikation. Letzteres wurde oft gewünscht und schien für die meisten interessant zu sein. Kein Wunder – vor allem in diesem Corona-Jahr hat man gemerkt, wie wichtig die passende interne und externe Kommunikation in außergewöhnlichen Zeiten ist. 

Nach dem ersten Kennenlernen stiegen wir auch schon in die Materie ein. Kommunikationsmodelle und das Kommunikationskonzept standen hierbei im Fokus. Der erste Tag war sehr theorielastig. Und obwohl wir die Studienunterlagen bereits vor der Seminarwoche erhalten hatten, war es gut, von unserer Dozentin Andrea Wels, einer erfahrenen Organisationsberaterin alles nochmal zu hören – abgerundet durch ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen. 

Kommunikationskonzept erstellen: Teamwork makes the dream work 

Seit dem Ende meiner Bachelor-Zeit hat sich mein Alltag für mich zum Positiven verändert: Arbeiten statt Pauken, Learning by Doing. Dementsprechend war es ungewohnt, den heimischen Arbeitsplatz einmal nicht zum Arbeiten zu nutzen, sondern für den Austausch mit meinen neuen Kommilitonen. Trotzdem war diese einwöchige Abwechslung wohltuend und ich weiß, dass ich viel mitnehmen kann. Spätestens in den Gruppenarbeiten stellte sich das heraus. 

Ein Kommunikationskonzept aufstellen – das dauert. Insbesondere, wenn man es zum ersten Mal tut. Deshalb teilte unsere Dozentin die Vorgehensweise in drei Schritte auf, die jede Gruppe innerhalb einer vorgegebenen Zeit und zu einem vorgegebenen Thema erledigen sollte. Das Thema meiner Gruppe: ein modernes Seniorenheim in einem Viertel außerhalb des Berliner Rings soll für Senioren schmackhaft gemacht werden. Zuerst kam die Analyse der Situation, der Ist-Zustand mit der SWOT-Analyse. Dann die Ziele und die Zielgruppen mit der Leitidee und den Maßnahmen, und letztlich die Evaluation. Mit etwas Abstand erscheint mir das alles kein Problem und unkompliziert (daran sieht man, wie erfolgreich die eine Woche war). Ein gutes und informatives Kommunikationskonzept ist einfach zu verstehen. Dafür muss aber viel Expertise vorhanden sein, damit das umfangreiche Hintergrundwissen in seiner Fülle gut strukturiert in einem Dokument zusammenfließen kann. Die Erfolge in der ersten Seminarphase motivieren mich für das Fernstudium umso mehr! Außer dem PR-Konzept standen noch zwei ganz andere, mindestens genauso interessante Kurse auf dem Plan. 

Ein kurzer Exkurs 

Am dritten und am vierten Tag bewegten wir uns ein wenig weg vom Schreiben und der Gruppenarbeit. Hier passt das Wörtchen „abwechslungsreich“: Mit einem TV-Profi diskutierten wir das Auftreten von Donald Trump und Barack Obama vor der Kamera, welches Verhalten welche Wirkung auf uns oder den Zuschauer hat und was wir uns abgucken können: Ruhe bewahren, Zeit zum Luftholen lassen, locker und souverän sein, Professionalität bewahren. Leichter gesagt als getan… 

Nachdem uns die Augen für die Wichtigkeit der gesamten Haltung und Körpersprache geöffnet wurden, sollten wir nun selbst ein Statement im Stehen abgeben, das aufgezeichnet wurde, sodass es sich das Team nochmal anschauen und Feedback geben konnte.  

Ich bekam die Rückmeldung: Ich war ruhig, habe gute und passende Gesten verwendet, kann aber noch an meiner Betonung und einem festen Stand arbeiten. Andere wiederum hatten andere Stärken und Schwächen, und das war das Spannende: zu sehen, wie das Statement der anderen „rüberkommt“, sich ein paar Dinge abzuschauen und vor allem es sich überhaupt zuzutrauen und das Gefühl, dass man sich „doof vorkommt“, ausblenden. Allgemein gesprochen kann es sehr gut tun, das Bewusstsein für sich selbst, seinen Auftritt und seine Wirkung nach außen zu kennen. Aber auch den Raum, den man für Gesten zur Verfügung hat (im Falle eines Fernsehauftritts eben den Bildausschnitt) geeignet zu nutzen, ist wichtig – meiner Meinung nach gehen diese Dinge Hand in Hand. Die Tipps lassen sich sicher auch bei dem ein oder anderen Kundentermin oder Redaktionsbesuch gut anwenden 😉 

Marktforschung nutzen für das Kommunikationskonzept 

Mit der Mediensensibilisierung war es aber noch lange nicht vorbei mit dem Input von erfahrenen Beratern oder – wie in diesem Fall am vierten Tag – von erfolgreichen Startups. Ein Unternehmen nahm uns mit in die Marktforschung. Es betreibt nämlich Studien in Echtzeit und stellt die Ergebnisse auf seiner Homepage zur Verfügung. Und was hat das jetzt mit PR zu tun? Die Antwort ist nach dem Gespräch ganz klar: Marktforschung sammelt Daten über bestimmte Menschengruppen. Die Studienergebnisse sind bei der Erstellung von Buyer Personas, aber auch von allgemeinen Zielgruppen sehr hilfreich, da sie einen realitätsnahen Einblick in das Verhalten und die Meinung der Bevölkerung geben. Für die nächsten Kommunikationskonzepte ist die Webseite des Start-Ups also definitiv einen Besuch wert. 

Besprechung verlassen 

Am letzten Tag stellten alle Gruppen ihre Ergebnisse vor. Jede Präsentation war super, ich konnte auch aus der Arbeit der anderen Teams viel mitnehmen und meine eigenen Ideen und Gedanken erweitern. Kommunikationskonzept: Check. 

Ich bin sehr zufrieden mit den Kursen der depak in meinem Studiengang. Es ist super, im Volontariat die Chance zu haben, mich neben der Arbeit auch mit Blick auf die PR-Theorie weiterzubilden und berufsbegleitend ein Fernstudium an der Hochschule zu absolvieren. Praxis und Theorie erlebe ich ab sofort eng miteinander verknüpft. Ich bin gespannt, was die nächsten Webinare bringen, und wie ich mein Wissen aus der Agentur einbringen kann, aber auch, wie ich das, was ich neu dazulerne, in meine tägliche Arbeit einfließen lassen kann. 

Auf Instagram nehme ich euch mit in meinen (Uni-)Alltag. Und falls das Ganze für dich perfekt klingt und du Lust auf eine Menge PR hast, dann bewirb dich bei uns

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