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05. Dezember 2017

Neuer Spezialstahl für die Öl- und Gasgewinnung: Magnadur 509 für effiziente richtungsgesteuerte Bohrprozesse

SCHMOLZ + BICKENBACH

Stähle, die beim Richtbohren für die Erdöl- und Gasgewinnung eingesetzt werden, müssen im Wesentlichen drei Kriterien erfüllen: Um den starken mechanischen Beanspruchungen bei der Bewegung des Bohrstranges standzuhalten, ist eine hohe Festigkeit Voraussetzung. Der Einsatz in aggressiven Medien erfordert zudem eine hohe Korrosionsbeständigkeit. Für unverfälschte Ortungsergebnisse der Messinstrumente, die sich am Magnetfeld der Erde orientieren, ist es zudem wichtig, dass die Bohrstrangteile im Bereich der Messtechnik amagnetisch sind. Mit dem Spezialstahl Magnadur 509 bringen die Deutschen Edelstahlwerke jetzt eine anforderungsgerechte und vergleichsweise kostengünstige Lösung auf den Markt.

Die Deutschen Edelstahlwerke, ein Unternehmen der SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe, erweitern ihr Produktportfolio an amagnetischen rost-, säure- und hitzebeständigen (RSH-)Stählen für die Erdöl- und Gasindustrie. Mit dem Magnadur 509 ermöglicht der Stahlhersteller Kunden ein optimiertes Kosten-Nutzen-Verhältnis für Anwendungen, in denen eine hohe Lochkorrosionsbeständigkeit gefordert ist. Die Neuentwicklung ist deutlich kostengünstiger als der bewährte Magnadur 601, bei vergleichbar hohen Festigkeits- und Duktilitätswerten. Mit 28 bis 33 PREN (Pitting Resistance Equivalent Number) ist das Maß für die Korrosionsbeständigkeit vergleichbar mit den Werten des Magnadur 601, die zwischen 29,5 und 35 PREN rangieren. Den Kostenvorteil erreichen die Deutschen Edelstahlwerke durch die Reduktion teurer Legierungselemente im optimierten Produktionsprozess. Um weiterhin eine hohe Festigkeit sicherzustellen, fügt der Stahlspezialist Stickstoff zur Stahlschmelze. Effizienteres Richtbohren
Der Magnadur 509 ist optimal für den Einsatz bei Bohrwerkzeugen für das Richtbohren geeignet. Beim Richtbohren können schon kleinste Winkelungenauigkeiten dazu führen, dass das anvisierte Ölfeld verfehlt wird. Während des Bohrprozesses werden daher regelmäßig Kontrollmessungen mit Hilfe des Erdmagnetfelds vorgenommen, um Lage des Ölfelds und Richtung der Bohrung genau zu bestimmen. Damit es nicht zu Richtungsabweichungen kommt, müssen die Messeinheit und die in der Nähe befindlichen Bohrstrangteile aus einem Material gefertigt werden, das eine niedrige magnetische Permeabilität aufweist. Dies sowie die hohe Festigkeit und hervorragende Korrosionsbeständigkeit des Magnadur 509 sind die Voraussetzungen für leistungsfähige und dauerhaft prozesssichere Komponenten. Anwender profitieren von einem echten Wettbewerbsvorteil.Der Magnadur 509 ist als geschmiedeter Stabstahl im warmkaltverfestigten Zustand im Durchmesser von 75 bis 250 mm verfügbar.

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Hanna Hagedorn

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SCHMOLZ + BICKENBACH

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